FERNSEHEN

Medien | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 02/02 vom 09.01.2002

Obwohl ich gegen die durchschittliche Feiertagsbeschäftigung (viel essen und viel fernsehen) nicht viel einzuwenden habe, ist mir zum Jahreswechsel viel Zeit für das berühmte "gute Buch" geblieben. Nach dem Schock, den ich beim gelegentlichen Hineinzappen in den schlechtesten Film aller Zeiten und Weltgegenden ("Marlene" von Joseph Vilsmaier) erlitt, beschränkte ich mich weitgehend auf die Nachrichten. Und da wurde einem doch einiges geboten. Wochen vor dem Jahreswechsel: Euro-Features, dass der Bildschirm raucht. Zum Jahreswechsel: Politiker, Banker und Volk bereiten sich auf den Euro vor. Im neuen Jahr: Ja, es gibt ihn, den Euro. Verkäuferinnen und Verkäufer aus ganz Österreich sind bestens auf den Euro vorbereitet worden, Konsumentinnen und Konsumenten aus ganz Österreich werden sich an den Euro noch gewöhnen müssen. Schon in der Spitzenmeldung der 9- Uhr-"ZiB" geht es los: Die Verkäuferin in St. Pölten erklärt, dass sie sehr gut auf den Euro vorbereitet wurde, die Kunden sich aber noch an ihn gewöhnen müssen. Manchmal folgen auf die Euro-Meldungen noch andere über Afghani- und Pakistan. Durch den Euro kommen alle einander näher.


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