SEIDL UND STROHEIM IM FILMMUSEUM: "Hinter verschlossenen Türen"

Kultur | aus FALTER 02/02 vom 09.01.2002

Seit 1. Jänner des Jahres steht das Österreichische Filmmuseum unter einem neuen Direktorat. Alexander Horwath, 37, vormals Filmredakteur des Falter, danach des Standard, von 1992 bis 1997 schließlich (Co-) Direktor des Filmfestivals Viennale, folgt damit den beiden Gründervätern - Peter Konlechner und Peter Kubelka - nach, die die Geschicke des Hauses 37 Jahre lang geführt haben.

  Seit langem steht neben der finanziellen Konsolidierung der prestigeträchtigen Institution - Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny hat eine deutliche Anhebung der Subventionsmittel (auf rund eine halbe Million Euro) seitens der Gemeinde Wien bereits für das laufende Jahr zugesagt -, auch eine inhaltliche "Neupositionierung" der Cinemathek an. Horwarths erstes Programm ist eine Art double feature - gewidmet den beiden Filmemachern Erich von Stroheim und Ulrich Seidl.

Falter: Trügt der Eindruck oder ist Ulrich Seidl, abgesehen von John Cook, tatsächlich der erste österreichische Regisseur diesseits


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