Angst vorm schwarzen Mann?

Kultur | MICHAEL LOEBENSTEIN | aus FALTER 02/02 vom 09.01.2002

FILM. Der billige Horrorfilm "Jeepers Creepers" beginnt erstaunlich gut und vergeigt am Ende alles. 

Laut "Webster's Dictionary" bedeutet "Jeepers Creepers" so etwas wie "Jessas na!". Darüber hinaus hat der Titel dieses Horror-B-Films von Victor Salva (Produktion: Francis Ford Coppola) eigentlich gar keine Bedeutung - sieht man von einem alten Schlager gleichen Titels ab, der bedeutungsschwer dahindüdelt. "Jeepers Creepers" beginnt viel versprechend: Ein Geschwisterpaar (Justin Long und Gina Philips) fährt über die Ferien heim zu den Eltern. Ihr Auto stammt genauso aus den Siebzigerjahren wie die Exposition des Films: Mitten im ländlichen Nirgendwo Floridas werden die beiden plötzlich von einem unheimlichen Pickup verfolgt; wenig später werden sie Zeuge einer beklemmenden Szene: Der Fahrer des Pickup (Hut im Gesicht, langer Staubmantel) deponiert verschnürte Leichen neben einem verfallenen Haus. Klar, dass man da nicht einfach weiterfährt. Auch klar, dass das ein Fehler ist.

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