Frédérics Freunde

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 02/02 vom 09.01.2002

Einen schlimmeren Start hätte Frédéric Duraffour fast nicht erwischen können. Die Eröffnungsausstellung seines Secondhandladens in der Schleifmühlgasse fand am elften September vorigen Jahres statt. Nun hat die Katastrophe von New York zwar nichts mit einer Geschäftseröffnung in Wien zu tun. Für Duraffour waren die Anschläge trotzdem kein besonders gutes Omen: Sämtliche Kleidung, die er verkauft, kommt nämlich aus New York. Investitionskapital hatte der 32-jährige Franzose praktisch keines, noch dazu ist das "Symptomatic" Duraffours erstes Projekt am Modesektor. Trotz der Anfangsschwierigkeiten wurde daraus eine äußerst schicke Boutique - mithilfe von freundlichen Nachbarn und einem witzigen Konzept.

Im Symptomatic gibts außer Secondhandkleidung (Hemden ab e 13,08/öS 180,-, Sportswear ab e 20,35/öS 280,-) aus einem Brooklyner Warehouse auch noch CDs. Und zwar genau 20 verschiedene. Jede Woche sucht Duraffour im "Black Market"-Plattenladen, in dem er früher selbst gearbeitet


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