FummelBummel: Aus zweiter Hand

Stadtleben | aus FALTER 02/02 vom 09.01.2002

Als Alternative zum Einheitslook der Textildiscounter gibts mittlerweile eine erkleckliche Zahl an Secondhandgeschäften in der Stadt: Warum nicht einmal dort einkaufen, wo die Kleidung authentisch "retro" ist - und jedes Stück ein Original? Hier ein kleines Best of:

Polyklamott, 6., Hofmühlg. 6, Tel. 969 03 37, Mo-Fr 11-19.30, Sa 11-17 Uhr.

Irgendwann war "Alltags- und Gebrauchsgegenstände im DDR-Design" der Slogan von Christoph und Roman Pfandlers Secondhandgeschäft. Das war etwas missverständlich: Viele der Kleidungsstücke kommen aus den USA (und sehen trotzdem ein wenig nach Ostblock aus). Aktueller Renner im riesigen Angebot: Anoraks und Handschuhe im Siebziger-Look. Für besondere Notfälle gibts vor dem Geschäft einen Automaten mit Hauben.

Kamikaz, 7., Neubaugasse 55, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-17 Uhr.

Minigeschäft mit maximaler Platznutzung. Das Kamikaz ist bis oben hin vollgestopft mit Kleidung. Hier gibts immer eine Riesenauswahl an Trainingsjacken und netten Shirts, passend zum Wetter ergänzen derzeit warme Fellmützen das ständig wechselnde Sortiment. Weil der Platz für so viel szenige Ware nicht mehr reicht, gibts eine gleichnamige Filiale zwei Querstraßen weiter (Kirchengasse). Aber die ist auch schon wieder voll.

Ewa, 6., Schadekg. 3, Tel. 586 12 45, 7., Lindeng. 37, Mo-Fr 10-19, Sa 10-17 Uhr.

Die forsche Frau Ewa ist Chefin zweier Secondhandgeschäfte. Ewa, beinahe so etwas wie eine Szene-Mama, gibt nicht nur gerne Tipps beim Einkleiden, auf Wunsch nimmt sie auch Änderungen vor und lässt bisweilen auch über den Preis mit sich reden. Ein Paradies für Wühlmäuse mit Hang zum Gebrauchten.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige