VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort, FALTER 03/02 vom 16.01.2002

... fragte sich Fritz Zaun, was alternative Politik bedeuten kann.

Ein Gespenst geht um, das Gespenst der Alternativbewegung. Landauf, landab versetzt dieses Gespenst die etablierten Parteien und Kräfte in Furcht und Schrecken. Werden sie doch aufgrund ihrer praktizierenden Politik, die erstarrt, stur, borniert und vielen Bedürfnissen der Menschen nicht entsprechend ist, angegriffen. Jahrzehntelang konnten sie den Bürgern ihre Politik verordnen, und plötzlich beginnen die so verwalteten Bürger ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Dies bedeutet wiederum, dass die "mühsam" geschaffenen Privilegien und Pfründe in Gefahr kommen. Bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten versucht die etablierte Politik, sich gegen die "alternative Gefahr" zur Wehr zu setzen. So antwortet Wiens Bürgermeister Leopold Gratz auf die Journalistenfrage, was er von der angekündigten Kandidatur der Alternativen Liste Wien zu den Gemeinderatswahlen 1983 halte: "Die Kandidatur einer alternativen

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