Rätsel "Starbucks"

PETER ROSNER | Vorwort | aus FALTER 03/02 vom 16.01.2002

WIRTSCHAFT. Verblüfft steht ein Ökonom vor dem Erfolg der Kaffee-Kette und fragt sich: Wieso eigentlich?  

Freunde traditioneller Kaffeehäuser rümpfen die Nase ob des Erfolgs der Espresso-Kette Starbucks. Als Freund der Marktwirtschaft lehne ich diesen Hochmut ab. Wenn Konsumenten zwei Euro zu zahlen bereit sind, um sich erst bei einer Schlange für einen Bon anreihen zu dürfen und dann bei einer zweiten, um auch den Espresso zu bekommen, so ist das weder gut noch schlecht, sondern eine Möglichkeit für ein Unternehmen, durch die Befriedigung dieses Bedürfnisses einen Gewinn zu machen. Hätten die Freunde der Planwirtschaft diese Bereitschaft rechtzeitig entdeckt, würden sie jetzt nicht so schlecht dastehen. Zentral geplante Gaststätten mit überall dem gleichen Angebot nach einem System der Selbstbedienung mit zweimaligem Anstellen waren in diesen Ländern die Norm.

  Das für mich Überraschende ist nicht, dass die Konsumenten das akzeptieren, sondern dass in den USA Starbucks

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