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Politik | VIOLA GANGL | aus FALTER 03/02 vom 16.01.2002

TEMELÍN. Prominente sprechen sich in der "Kronen Zeitung" für das FPÖ-Volksbegehren aus. Manche auch gegen ihren Willen. Andere haben sich etwas dabei gedacht. Aber was eigentlich? 

Unlängst erlebte Dagmar Koller nach eigenen Worten einen "emotionalen Moment". Das Telefon klingelte. Ein Redakteur der Kronen Zeitung. Er fragte die Diva, ob sie in einem überparteilichen Komitee gegen die Atomkraft kämpfen wolle. Genauer gesagt: als Unterstützerin des Anti-Temelín-Volksbegehrens. Koller war "sehr angetan" und sagte Ja. Sie, die in der Öffentlichkeit wahrlich schon allerlei zum Besten gegeben hat, ist, so versichert Koller, als Proponentin eines Volksbegehrens eine Debütantin.

  Dass die Gattin des früheren SPÖ-Bürgermeisters von Wien, Helmut Zilk, damit ein Volksbegehren der FPÖ promotet, weist sie von sich: "Ich unterschreibe ausschließlich gegen die Atomkraft und sicher nicht für die FPÖ!" Andererseits, gesteht Koller, "wäre ich sehr glücklich gewesen, wenn mich der


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