Augen auf!

Kultur | DREHLI ROBNIK | aus FALTER 03/02 vom 16.01.2002

FILM. Haus, Frau und Mutter: In "The Others" wird Nicole Kidman als neurotische Alleinerzieherin vom Geist alter Spukhaus-Thriller verfolgt. 

Als "The Sixth Sense" ins Kino kam, ersuchte der Verleih die Rezensenten, keinesfalls das überraschende Ende zu verraten. Erst heute, im Nachhinein, kann man über alles reden; auch darüber, dass Bruce Willis ... Mit "The Others" ist es kaum anders: Wer den Film empfiehlt und dies begründet, wandelt derzeit noch am Rand frevelhafter Spaßverderberei. Das surprise ending (und mehr) entnimmt das bedächtig-düstere Geistermelodram der "Sixth Sense"-Formel, die neuerlich Wunder wirkt: Am Ende wird der Film etwas anderes gezeigt und erzählt haben, als es uns schien. Im Nachhinein sind wir klüger und können über alles reden.

  Drum bleiben wir jetzt lieber mysteriös und reden von Türen. Deren Öffnen und Schließen scheidet Sichtbares von Unsichtbarem und hält das Licht ab. Virtuos spielt "The Others" mit Dunkelheit, Sehenwollen und Wegschauenmüssen,


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