Der Mann im Kind

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 03/02 vom 16.01.2002

THEATER. Der Regisseur, der aus dem Kinderzimmer kam: Georg Staudacher steht auf dem Sprung zur großen Karriere. Jetzt inszeniert der Wiener erstmals im Volkstheater. 

Der 37-jährige Theaterregisseur Georg Staudacher sieht weder wie 37 noch wie ein Theaterregisseur aus. Sein bubenhaftes Gesicht macht ihn mindestens zehn Jahre jünger; er hat die dicken Ärmel eines Sportlers, und sein Outfit (T-Shirt & Tattoo) passt besser zum Frontman einer - eher lauten - Rockband als zu einem sensiblen Bühnenkünstler.

  Das mit dem Jungaussehen war immer schon so, sagt Staudacher. "Früher haben sich die Leute am Anfang gedacht: ,Was will der Bua?' Mittlerweile wissen die meisten eh, wie alt ich bin." Im Gymnasium, am elitären Theresianum, war Staudacher "schulbester Sportler"; er war zweimal österreichischer Judomeister und spielte in der Rugby-Nationalmannschaft. Heute kommen die Muskeln aus dem Fitnessstudio, in dem er mindestens fünfmal die Woche trainiert. "Das ist genauso eine Droge wie

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