Lebensaufgabe: Tod

Stadtleben | JOSEPH BARTH, VIOLA GANGL | aus FALTER 03/02 vom 16.01.2002

TOD. Vergangenes Jahr starben in Wien 17.418 Menschen. Sich mit dem Tod zu befassen, fällt kaum jemandem leicht. Doch das Sterben kann zum Alltag werden: Vier Kurzporträts von Menschen, die jeden Tag mit dem Tod zu tun haben.  

Anders als in Holland ist die aktive Sterbehilfe in Österreich kein Thema. Weder für die Regierung noch für die Opposition. Und für die Hospizbewegung schon gar nicht. Lebensqualität bis zuletzt und damit größtmögliche Schmerzlinderung sowie humane Sterbebegleitung scheinen gesellschaftlicher Konsens. Der zuletzt von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein vorgestellte Gesetzesentwurf einer Sterbekarenz soll es Arbeitnehmern ermöglichen, sich bis zu einem halben Jahr bei vollem Erwerb von Pensionsbeitragszeiten karenzieren zu lassen, um einen sterbenden Angehörigen in seinem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Zehn- bis fünfzehntausend Menschen - so die Schätzungen - würden dieses Modell in Anspruch nehmen. Was für die einen Berufspause wäre, ist


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige