Downtown Hütteldorf

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 03/02 vom 16.01.2002

NEUES LOKAL. Dort, wo bisher die Pizza als Gipfel kulinarischer Internationalität galt, eröffnete eine Designer-Sushibar, die sich sehen lassen kann.

Am Anfang war der "Prilisauer". Also eigentlich auch "Schweinerner Frack", "Wolf in der Au" und "Sanfter Heinrich", aber die hatten die späten Siebzigerjahre nicht so recht überlebt. Geblieben ist von den gutbürgerlichen Ausflugsgasthäusern am Ende der Linie 49 dann nur der Prilisauer. Umgeben längst von suburbanen Wucherungen, aber immer noch ein bisschen von der Zeit kündend, als sich hier Wolf und Wildsau gute Nacht sagten.

Für einigermaßen Unruhe auf dem gastronomischen Sektor sorgte dann Anfang der Achtzigerjahre die nur sommers geöffnete Gartenpizzeria "La Mama" und schließlich das "Francesco" im ehemaligen "Café Hütteldorf", in dem die Hütteldorfer lernten, dass man nicht nur am Sonntag nach dem Kirchgang auswärts essen kann. Voriges Jahr fügte sich dann noch das orientalische "Tigris" ins Hütteldorfer Lokalgefüge,

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