50 Jahre Widerhall

Medien | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 04/02 vom 23.01.2002

ZEITSCHRIFT. Seit fünfzig Jahren gibt es das "Jüdische Echo". Genauso lange ist Leon Zelman Chefredakteur des einmal jährlich erscheinenden Forums für den jüdischen und nichtjüdischen Diskurs. 

Wir begriffen, dass wir etwas tun mussten, wenn wir hier bleiben wollten", sagt Leon Zelman. Das war 1952 und der Start der Zeitschrift "Jüdisches Echo". Was zunächst als zweiseitiges Mitteilungsblättchen jüdischer Studenten, die den Holocaust überlebt hatten und in ihre alte Heimat Österreich zurückgekehrt waren, begann, ist heute eine international beachtete Zeitschrift für Politik und Kultur. Herausgegeben von den jüdischen Akademikern Österreichs, und der Vereinigung jüdischer Hochschüler Österreichs kann das "Jüdische Echo" auf einen Pool namhafter Autoren verweisen: Fast hundert kluge Köpfe - von Elfriede Jelinek über Hans Rauscher, Robert Schindel und Doron Rabinovici bis Elfriede Gerstl - schreiben in der aktuellen, 350 Seiten umfassenden Ausgabe. Vergangene Woche feierte


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