FERNSEHEN

Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 04/02 vom 23.01.2002

"Ally McBeal" ist von Woche zu Woche glatter gestrickt. Über die faden Handlungen trösten weder John Cages geheimes Zimmer hinterm Klo noch die kurzzeitige Rückkehr von Robert Downey jr. hinweg. Und Gieralde mit Kabel haben alle hierzulande verfügbaren Folgen von "Sex and the City" längst aufgebraucht. Es gibt also keinen Grund mehr, an Dienstagen zu Hause zu bleiben. Dafür läuft nun jeden Donnerstag auf ORF 1 eine neue Serie für die Zielgruppe, die ihren Lieblingsserien länger zugetan bleibt als ihren Jahresabschnittspartnern: In der britischen Sitcom "Coupling" lungern sechs Freunde um die 30 eine Neurotische, eine Durchgedrehte, eine Kesse, ein Kasperl, ein dummer Schönling und ein netter Schüttler auf einem Sofa in einem Lokal herum. Genauso wie die "Friends", nur halt nicht in New York. Auch sonst ist Coupling wenig originell: Das Thema der zweiten Folge, size matters, wurde von Ally bereits anhand eines Aktmodells und von Sam, der "satc"-Schlampe, heulend auf einer Restauranttoilette abgehandelt. Aber man soll eine Serie ja nicht vor der fünften Folge aufgeben. Alles besser als "Caroline in the City".


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige