Nicht ohne Macken


FLORIAN HOLZER
Stadtleben | aus FALTER 04/02 vom 23.01.2002

NEUES LOKAL. Vier Frauen machten aus einem alten Friseurladen das etwas andere Lokal, das den Begriff "schräg" beislmäßig neu definieren könnte.

Coole Friseurläden mit Namen wie "Stufenschnitt", "Absolut Haar" "Kopf 2 Art" und so weiter gibt es in der Gegend zuhauf, und die Notwendigkeit eines kleinen, altmodischen Friseurladens in der Gumpendorfer Straße hatte sich damit irgendwann einmal erledigt. Was sich aber insofern als nur mäßig tragisch herausstellte, als das Lokal kürzlich von vier jungen Frauen übernommen wurde, die es zum Lokal des Vereins "Tankstelle für urbanes Kultur- und Familienleben" mit dem Namen "Macken" machten. Kultur nämlich deshalb, weil junge Künstler ihre Werke da an die türkisen Wände pinnen, Familie in der Form, als einer der beiden Räume eine Spiellandschaft für Kinder darstellt. Sonst gibt es noch einen grünen Linoleumboden, ein paar Resopaltische, eine erkleckliche Zahl von Roland-Rainer-Stadthallenstühlen, eine semi-durchsichtige und gewellte

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