Heim-Grand-Prix

THOMAS PRLIC | Stadtleben | aus FALTER 04/02 vom 23.01.2002

SLOTCARS. Rauchende Reifen und Formel-1-Feeling im Wohnzimmer: Ein Wiener Brüderpaar baut Autorennbahnen für große Kinder und veranstaltet Rennen. 

Wenn Christian und Martin Markeli von ihren Spielzeugrennbahnen erzählen, bekommen sie große Augen. Kein Wunder: Von den Ausmaßen ihres Hobbyraumes kann jeder autofanatische Bub nur träumen. In einem riesigen Kelleratelier in einem Gewerbehof im siebten Bezirk stehen gleich mehrere kunstvoll gefertigte Anlagen, auch an den Wänden hängen bunte, tischplattengroße Modellrennstrecken. Überdimensional für ein Kinderzimmer, sind diese Modellrennbahnen auch nicht wirklich für ein solches gemacht. Und eigentlich sind der dreiundvierzigjährige Christian und der zehn Jahre jüngere Martin auch ein bisschen älter als der durchschnittliche Modellautofreak. Die Brüder spielen auch nicht einfach nur mit dem teuren Spielzeug, sie bauen es sogar selbst. Aufwendig designte Modellrennbahnen für Erwachsene, zu Preisen, für die ein kleiner Junge

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