Tae-Was?

Stadtleben | KLAUS STIMEDER | aus FALTER 04/02 vom 23.01.2002

FITNESS. TaeBo, weltweit der Fitnesstrend Nummer eins, hat längst auch Wien erobert - mit einem kleinen Schönheitsfehler.

Möchten Sie boxen, treten, schlagen, hüpfen, tänzeln ohne dabei jemandem weh zu tun? Möchten Sie ihren Körper malträtieren bis Sie aussehen wie Billy Blanks, jener Turnprediger mit Schweißperlenblick, der in seinen Werbespots akkurat gemeißelte Bauchmuskeln als sinnstiftendes Element des Lebens im 21. Jahrhundert anpreist ("Ich sage die Wahrheit!")? Möchten Sie TaeBo, den nunmehr auch hierzulande endgültig angelangten Fitnesstrend Nummer eins praktizieren? Dann müssen Sie nach Oberösterreich fahren - wer in Wien wohnt, hat Pech gehabt. Das nächstgelegene Fitnesscenter, in dem die moderne Trimm-dich-Mischung aus Taekwondo, Boxen, Aerobic und Dance unterrichtet wird, befindet sich nämlich in Linz. Im ganzen Land existieren lediglich drei Fitnessklubs, die den Namen TaeBo benutzen dürfen, zwei davon in Oberösterreich, einer in Tirol. Schuld an der Misere


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