Auf dem Sonnendeck

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 04/02 vom 23.01.2002

SZENE. Die Kunsthalle am Karlsplatz ist wieder da, und damit auch der Szene-Treff Kunsthallen-Café: größer, schöner und schicker. Der Sommer kann kommen. 

Manche werden wieder sagen, dass früher alles besser war. Sie werden womöglich den knirschenden Kies vermissen und den Staub, der bei Böen manchmal seinen Weg in die Augen und ins Bierglas fand. Viele aber werden das Café der neuen Kunsthalle am Karlsplatz lieben, Nachmittage und Nächte dort abhängen, Freunde treffen, trinken, essen und microclubben. Und vor allem bis spätnachts draußen sitzen und dabei DJ-Musik hören, ohne dass sich Anrainer darüber aufregen. Das Kunsthallencafé ist wieder da: massiver gebaut und trotzdem irgendwie leicht, eleganter, aber die, äh: "Patina" kommt ohnehin von allein. Und statt Kiesgarten gibt es davor eine riesige Terrasse mit Holzboden.

  Eigentlich war der Treffpunkt für Leute mit Hang zum urbanen Lebensstil nie wirklich weg. Zehn Jahre lang war der gelb-blaue Kunstcontainer von Architekt


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