Vor 20 Jahren im Falter

Vorwort | aus FALTER 05/02 vom 30.01.2002

... berichtete Angele Zobl, wie die erste Salzburger Hausbesetzung zu einem schnellen Ende kam.

Das Exempel, wie man innerhalb von drei Wochen Unterstandslose, die meisten davon Arbeitslose, vom Hals oder besser gesagt vom leeren, gut erhaltenen Haus hat, zeigte der Salzburger Millionär und Schotterunternehmer Seppi Eder in einer einzigartigen, einmaligen Weihnachtsaktion. Ganz umsonst, zur Freude der Bewohner und Zuschauer im Stadtteil Itzling.

  Angefangen hat seine Zerstörungswut, als am 30.11.81 so genannte "Politische" einen ordentlichen Wohnraum forderten oder die Bereitstellung eines anderen Wohnhauses für alle Besetzer. Lange zuvor waren schon einige Sandler in die ehemalige Villa, die sich in der Itzlinger Hauptstraße 39 befindet eingezogen, die Eder aber nicht störten, weil sie sich in erster Linie ruhig verhielten. Unter den neuen "Instandbesetzern" gab es aber nun zwei ehemalige Studenten, die nachhaltig ihr "Recht auf Wohnen" forderten und sogar den ORF zu einer "Begehung"


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