"Ich bewundere Schüssel"

Politik | EVA WEISSENBERGER und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 05/02 vom 30.01.2002

EU-ERWEITERUNG. Erhard Busek, EU-Koordinator des Balkan-Stabilitätspaktes und bis vor kurzem Osterweiterungsbeauftragter der Regierung, erklärt, warum er furchtbar leidet, wieso die BenesÇ-Dekrete nicht einfach gestrichen werden können, weshalb manche Landeshauptleute den Grenzregionen schaden und aus welchem Grund Helmut Zilk ihm nicht nachfolgen kann.  

Mit Jahresbeginn löste Erhard Busek den Deutschen Bodo Hombach als EU-Koordinator des Balkan-Stabilitätspaktes ab. Dem Pakt für Südosteuropa, der im Juni 1999 nach dem Kosovo-Krieg zur Befriedung und zum Wiederaufbau der Region geschlossen wurde, gehören 45 Staaten und Organisationen an. Für seine neue Aufgabe steht Busek bis Ende 2003 ein Budget von 66 Milliarden Schilling zur Verfügung. Die sieben Empfängerländer sind: Kroatien, Jugoslawien, Albanien, Mazedonien, Bulgarien, Rumänien und Neu-Moldawien.

  Zuvor war der ehemalige Vizekanzler Regierungsbeauftragter für die EU-Osterweiterung. In dieser Funktion wurde Busek


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