Verhängnisvolle Affären

Politik | KLAUS STIMEDER | aus FALTER 05/02 vom 30.01.2002

ÖH. Nach dem jüngsten Prozess gegen eine Ex-Funktionärin steht die Österreichische Hochschülerschaft mit dem Rücken zur Wand. 

Geschwindigkeit tötet. Spätestens seit der Ära von Andreas Rudas, dem glücklosen Ex-SP-Wahlkampfstrategen und nunmehrigen Magna-Manager, ist Österreich um diese Erkenntnis reicher. Auch wenn das Motto "Speed kills" seine Wirkung im letzten Nationalratswahlkampf verfehlte, hält der politische Nachwuchs der Sozialdemokraten standhaft am Geschwindigkeitsdogma fest. Keine fünfzig Sekunden nachdem die Meldung über die Agentur kam, dass Angelika Obermayr, die ehemalige Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerschaft an der Universität Wien, vom Landesgericht für Strafsachen vom Vorwurf des Amtsmissbrauchs freigesprochen wurde, landete auch schon die Reaktion der roten Studentenvertreter in den Mailboxen der Innenpolitik-Redaktionen: "Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) weist darauf hin, dass der Freispruch für Obermayr (ÖVP-Aktionsgemeinschaft)


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