PRESSESCHAU

Medien | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 05/02 vom 30.01.2002

"Albert Rohan war Generalsekretär im Außenministerium und arbeitet jetzt für internationale Think tanks", steht in der Autorenzeile der Presse-Kommentar-Rubrik "Quergeschrieben". Der Mann fürs Äußere befasste sich in seinem Kommentar vergangene Woche aber weder mit dem Außen, noch dem Internationalen (außer den Temelín-Festspielen war ja auch sowas von überhaupt nichts los in der Welt), sondern lieber mit dem ganz Inneren: dem "Freud und Leid am Opernball". Eine Freud ist der "schöne Blumenschmuck", der "Anblick der hübschen Debütantinnen" und die "musikalischen Darbietungen". Leid ist "zerfetzte Abendkleider, abgetretene Lackschuhe oder blaue Schienbeine". Oder dass "wirklich elegante Roben" am Operball "eine Seltenheit" sind und dass sich manche Kleidungsstücke "eher für ein Gschnas in der Vorstadt eignen würden". Überhaupt ein "Spuk" ist der "unwürdige Rummel um den Baumeister und seinen so genannten Stargast". Und erst die "bizarren Hutkreationen" ... Hach!, ich wollte immer schon einmal wissen, wie es zugeht in so einem "internationalen Think tank".


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