Liebe Leserin, lieber Leser!


KLAUS NÜCHTERN
Vorwort | aus FALTER 06/02 vom 06.02.2002

Was wurde eigentlich aus Jan Tabor, mögen sich die ganz aufmerksamen Leserinnen und Leser dieser Rubrik gefragt haben, als der Architekturkritiker des Falter erstmals im neuen Jahr unerwähnt blieb. Das haben wir uns, ehrlich gesagt, auch gefragt. Irgendwann hatte der gute Mann die Kommunikation mit der Redaktion abgebrochen, nachdem er drei Texte für "nächsten Donnerstag" versprochen hatte. Als wir letzte Woche wieder Kontakt zu Tabor aufnehmen konnten, zeigte sich dieser - wie stets - bei bester Laune: Der Text sei schon zur Hälfte fertig und werde, selbstverständlich und ganz sicher, am Freitag um 13 Uhr einlangen. Gegen 15 Uhr des genannten Tages meinte ein hörbar von den schweren Strapazen des Schreibens gezeichneter Tabor, er sei jetzt so gut wie fertig, hätte auch längst schon abgegeben, wäre nicht in der Nacht davor plötzlich ein Blitz aus dem Computer gesprungen und der soeben fertig gestellte Text dadurch blitzartig gelöscht worden. Tabor blieb bei dieser Mitteilung

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