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Medien | aus FALTER 06/02 vom 06.02.2002

Wireline. Der Telekom-Austria-Konzern hat seine Struktur neu organisiert und die Bereiche Festnetz, Internet und Daten zur Einheit "Wireline" zusammengefasst. In diesem Bereich wird anstelle dreier Rechnungen nur mehr eine ausgestellt, zudem werden alle Anfragen zentral beantwortet. Neu ist auch, dass die Telekom erstmals wieder versucht, Festnetz-Kunden nicht nur nicht zu verlieren, sondern welche zurückzugewinnen. General Heinz Sundt hat demgemäß die "totale Marktoffensive" verordnet. Noch heuer soll der "Multimedia-Anschluss der ersten Generation" eingeführt werden (mehr als ein Megabit pro Sekunde Übertragungsgeschwindigkeit), die Zahl der ADSL-Nutzer soll auf 200.000 verdoppelt werden.

Telefon-Splitter. Erstens steht Österreich die größte Markenmigration aller Zeiten bevor - zu Ostern soll per "T-Day" aus max.mobil endgültig T-Mobile werden, bereits zuvor wird aus der Bundesliga entsprechend die T-Mobile-Bundesliga. Zweitens: Bei der Neukundengewinnung im Weihnachtsgeschäft hat die mobilkom die Nase vorn und kann nunmehr samt Auslandstöchter bereits auf knapp vier Millionen Kunden zählen. Drittens: Zwar hat tele.ring den Kundenstock im Mobilfunk-Bereich mehr als verdoppeln können, hält aber erst bei 273.000 Kunden. Viertens: One wird bis Ende Oktober 150 Mitarbeiter abbauen und denkt über einen möglichen Einstieg der französischen Orange nach. Fünftens: Der Mehrheitseigentümer der UTA - die Schweizer Swisscom - hat sich zurückgezogen und ihre Anteile an die restlichen Eigentümer - die Landesenergieversorger - übertragen.


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