FERNSEHEN

Medien | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 06/02 vom 06.02.2002

Ich weiß nicht wieso, aber plötzlich gibt es im Wiener Kabelnetz britisches Fernsehen: BBC Prime. Nachdem sie uns bereits WDR, TNT, Cartoon Network und das Schweizerische Fernsehen DRS weggenommen haben, ist das endlich mal eine echt nette Überraschung, ja geradezu eine Bereicherung des Fernsehabends. Nun ist es zwar nicht so, dass BBC Prime durchgehend suprig ist, aber nicht umsonst gilt diese öffentlich-rechtliche Fernsehstation als die beste öffentlich-rechtliche Fernsehstation der Welt. Und das ganz ohne Werbung. BBC Prime bringt neben schaurigen TV-Serien ("Eastenders", "Neighbours"), seltsamen Comedy-Formaten ("The Good Life"), Quizsendungen, die es auch auf SAT1 gibt ("The weakest Link"), oder nette witzigen Talkshows ("Parkinson's") auch ganz ganz Großartiges. Zum Beispiel Kochsendungen. Mein BBC-Lieblings-Fernsehkoch heißt Jamie Oliver. In seiner Show "The naked chef" ist dieser junge Mann zwar nicht nackt, kocht aber so unprätentiös, sympathisch, multikulturell und witzig, dass ich erstmals nach einer Fernsehsendung kochen musste: thailändisches grünes Curry, hmm. Thursdays at 16.45 CET, BBC Prime.


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