Spaß, Schweiß, Schröder

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 06/02 vom 06.02.2002

MUSIK. Die Düsseldorfer Punkrockveteranen Die Toten Hosen werden heuer 20, ihr charismatischer Sänger Campino wird 40. Der "Falter" sprach mit ihm über die Veröffentlichung des neuen Albums "Auswärtsspiel", über Punk, Posträuber und Popkanzler. 

"Ich werde immer laut durchs Leben ziehen,

jeden Tag in jedem Jahr.

Und wenn ich wirklich einmal anders bin,

ist mir das heute noch scheißegal!"

Die Toten Hosen:

"Das Wort zum Sonntag", 1986

Die Toten Hosen und ihr familiäres kleines Punkrockuniversum sind ein institutionalisiertes Phänomen der deutschen Popkultur. Seit den frühen Achtzigerjahren liefert das Quintett um Andreas Frege alias Campino in erster Linie rotzige Manifestationen linker Prollkultur, deren zentrale Bestandteile lange Zeit Fußball, Alkohol und britischer Punk waren. Die Beständigkeit ihres mit hohem Wiedererkennungswert ausgestatteten Krawalls ist so beeindruckend wie der Erfolg der Band: Längst haben sie mehr als 1000 - stets ausverkaufte - Konzerte gespielt, und


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