IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 06/02 vom 06.02.2002

Theaterarsch des Monats Der um gute Ideen und schlechten Leumund nicht verlegene Rabenhof (Leitung: Karl Welunschek) hat auf seiner Homepage einen neuen Preis ausgelobt: Der Titel "Theaterarsch des Monats" wird für schlimme Schmiere, hässliche Bühnenbilder, üble Intrigen und andere Fehlleistungen auf dem weiten Feld der Wiener Theaterlandschaft vergeben; das Publikum ist eingeladen, sich an der Wahl zu beteiligen. Erster Preisträger ist Oliver vom Hove: Der Volkstheater-Dramaturg wandte sich vor einer Vorstellung der "Vögel" (Regie: Georg Staudacher) an die Zuschauer und erklärte, die nun folgende Inszenierung sei bei Publikum und Presse auf heftige Ablehnung gestoßen, weshalb die anwesenden Abonnenten gratis eine andere Produktion des Volkstheaters besuchen dürften. "Diese infame, öffentliche Denunziation der auf ihren Auftritt wartenden Künstler des eigenen Hauses sucht wohl auch im an Perfidie nicht eben armen Wiener Theatergeschehen ihresgleichen", heißt es in der Begründung.


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