MILLENNIUM-TOWER-HERR GEORG STUMPF: "Der Meistbietende soll nicht alles machen dürfen"

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 06/02 vom 06.02.2002

Lernen, Arbeiten, hoch hinaus und das flott: Mit 26 Jahren hat Georg Stumpf, Sohn eines milliardenschweren Wiener Bauunternehmers, schon seinen eigenen Wolkenkratzer gehabt. Den Millennium Tower, das bislang höchste Haus des Landes. Mit 18 Jahren hat der mehrfache Schüler- und Jugendmeister das Golfen satt, studiert flott Betriebswirtschaft - in viereinhalb Semester. Er bekommt 300 Millionen Startkapital vom Herrn Papa und macht sich im Ausland auf Investorensuche für sein Hochhausprojekt am Handelskai. Dort wird der Turm dann auch flott gebaut: Er wächst mehr als zwei Stockwerke pro Woche. Mittlerweile schaut der 29-jährige Unternehmer aus seinem Büro in der Tower-Spitze auf eine ganze Millennium City herunter.

Falter: Der junge Mann, der sich schon mit 26 Jahren seinen Wolkenkratzer gebaut hat: So werden Sie seit der Eröffnung des Millennium Towers in den Medien gerne gesehen. Nervt Sie das Herumreiten auf Ihrer Jugend nicht?

Stumpf: Eigentlich nicht. Wenn man jung ist, wird man


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