Wok beim WUK


FLORIAN HOLZER
Stadtleben | aus FALTER 06/02 vom 06.02.2002

NEUES LOKAL. Wiens erstes und lange Zeit einziges Restaurant für südostasiatische Küche bekam einen hübschen Ableger.

Das Lokal mit dem schönen, kurzen Namen und der Anmutung einer James-Bond-Kulisse aus den Sechzigerjahren war wahrscheinlich der erste Platz in Wien, wo man in Kokos panierte Shrimps mit süß-scharfer Chili-Sauce bekommen konnte: Im "Wok" in der Operngasse wurde das gekocht, was in echten Metropolen längst zum Ethnostandard gehörte und vor allem zum unverzichtbaren Beiwerk der grassierenden Fusion- und Modern-Asia-Kitchen, nämlich die einzigartige Kombination aus indischer Multiaromatik, indonesischer Schärfe, malayischer Exotik, thailändischer Komplexheit und vietnamesischer Finesse. Und das kam letztendlich so gut an, dass man sich nach nun nicht ganz fünf Jahren dazu entschloss, weitere Woks zu eröffnen.

Wie schon in seiner ersten Ausführung besticht auch das zweite Wok in der Währinger Straße durch ein schlichtes, äußerst kontemporäres No-Nonsens-Design:

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