Sideorders: Südostasiatisch

Stadtleben | aus FALTER 06/02 vom 06.02.2002

Die indonesische Küche zählt nicht nur für die wirklich harten Members der Chili-Nation zu einer der aufregendsten überhaupt, die Thai-Küche ist so komplex und wunderbar, man glaubt es kaum, die vietnamesische kann es in Sachen Frische und Finesse mit der japanischen aufnehmen. Blöd nur, dass all diese wunderbaren Sachen in Wien bislang kaum zu haben waren. Außer hier:

Saigon, 16., Neulerchenfelder Str. 37, Tel. 408 74 36, Di-So 11.30-22 Uhr.

Chinarestaurant der eher schrägen Art, das voriges Jahr aber vom zuvor schon in der Wiedner Hauptstraße zu Ruhm gekommenen Saigon-Team übernommen wurde: supere Suppen, Salate, Fleische und Fische, alles leicht säuerlich, mit enorm viel Koriander. Sehr voll! Toll!

Wok, 4., Operng. 20B, Tel. 585 21 02, tägl. 11.30-14.30, 17.30-23.30 Uhr.

Pionier der Südost-Küche, äußerst verlässliche Qualität, wenngleich das Angebot über die Jahre hindurch ein bisschen Abwechslung vertragen hätte. Neues Lokal ab März in der Schellinggasse 6.

Pinong, 7., Seideng. 2, Tel. 523 99 20, tägl. 18-24 Uhr.

Sieht zwar von außen (und innen) nicht so aus, zählt aber zu den wirklich wenigen, die die echt gute Thai-Küche anbieten: hot'n'spicy!

EAT, 6., Gumpendorfer Str. 2, Tel. 585 42 18, Di-So 11.30-14.30, 17.30-23.30 Uhr.

Acht Geschwister hat Loh Kong Woei aus Penang, so ziemlich alle sind in der Gastronomie (seinem Bruder gehören die Wok-Lokale). Er selbst übersiedelte voriges Jahr aus Ottakring in die City, baute das Guo Ji um und kocht hier ganz hervorragend indonesisch-malayisch-thai-vietnamesisch.

Indochine 21, 1., Stubenring 18.

Ab Anfang April wird hier vom "Yohm"-Team Klaus Piber/Wini Brugger die moderne vietnamesische Küche in kolonialem Ambiente zelebriert. Der Lokaldesigner Adrian McCarol kommt aus Hongkong.


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