StadtMenschen

Stadtleben | aus FALTER 06/02 vom 06.02.2002

Im letzten Moment bekamen Gerhard Spring (l.) und Julius Deutschbauer dann doch noch ein wenig Lampenfieber. Die zwei eröffneten vergangene Woche im TanzQuartier die "radikale Demokratie" und luden an drei Abenden Menschen mit Mitteilungsbedarf zum Auftritt ein. Rund 150 Teilnehmer folgten dem Aufruf der beiden Künstler, die aus den großteils ungesehenen Darbietungen drei fast lückenlos reizvolle Theaterabende bastelten. "Wir finden alle Teilnehmer gut", meinte Gerhard Spring, "denn wir sind nicht zum Kritisieren da." "Aber auch nicht zum Loben", ergänzte Partner Deutschbauer. Selbst zeigten sie ihr so genanntes "Literatur-Karaoke", bei dem sie live literarische Texte lasen, während sie bockspringenderweise auf Video zu sehen waren - angeblich ein ziemlich mühsamer "Dreh", denn, so Spring, "nicht alles, was patschert ausschaut, ist unanstrengend" C. W.


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