HERO DER WOCHE: Claudia Cardinale

Politik | aus FALTER 07/02 vom 13.02.2002

Ein ATV-Seitenblicker hatte es dem bereits etwas angeheiterten Baulöwen Richard Lugner zu später Stunde noch entlockt: Wo denn sein Stargast geblieben sei, wollte der Reporter wissen. "Sie ist gegangen", bekannte Lugner, "sie hatte Angst, dass ein gewisser Jörgl sie trifft." Dabei hatte der Bauherr mit den meisten Fernsehauftritten der Welt die italienische Filmlegende noch bedrängt, dass bei einem Handshake ohne Fotografen doch nichts dabei sei. Schließlich hätte Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer höchstpersönlich bei ihm angefragt, ob sie den Stargast mit ihrem blauen Tross in Lugners Loge besuchen dürfe. Doch Claudia Cardinale blieb bei ihrem "no". Damit "keine schwierige Situation" entstehe, meinte die Diva, werde sie sofort ins Hotel gehen. - Sprach's und rauschte ab. Das war um Mitternacht. Ursprünglich hatte Cardinale Lugner versprochen, bis fünf Uhr am Opernball auszuharren. Sehr konsequent. Molto bene!


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