Die ÖH klagt an!

Politik | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 07/02 vom 13.02.2002

STUDIENGEBÜHR. Demos, Boykott, Volksbegehren - die ÖH hat es nicht geschafft, die Studiengebühren abzuwenden. Als letzten Ausweg beschreitet sie den Rechtsweg und legt Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof ein. 

Im Wintersemester war Barbara T. (Name von der Redaktion geändert) "außer Gefecht". Die Völkerkundestudentin hat keine Prüfung abgelegt, keinen Schein gemacht. Nach mehreren Lungenentzündungen im vergangenen Frühling "machten mir im Herbst die Nebenwirkungen meiner schweren Medikamente zu schaffen", erzählt sie. Trotzdem muss T. jedes Semester 363 Euro Studiengebühren bezahlen. Sonst wird sie exmatrikuliert und fällt, sollte sie ihr Studium später fortsetzen, unter eine neue Studienordnung.

  Seit eineinhalb Jahren kämpft die Hochschülerschaft gegen die Studiengebühren: Spontane Demonstrationen im Herbst 2000 änderten nichts. Ein Besuch des damaligen ÖH-Vorsitzenden Martin Faißt brachte die Bildungsministerin nicht von ihrem Vorhaben ab. Die Aufrufe bei einer


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