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Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 07/02 vom 13.02.2002

KUNST. Was machen junge Künstler, wenn die Netz-Kunst tot und die Diskurs-Kunst Mainstream ist? Die Ausstellung "Waiting for the ice age" zeigt es. 

Von Irritation bis Ablehnung reichten die Reaktionen der Vernissagenbesucher auf die aktuelle Ausstellung "Waiting for the ice age" bei Georg Kargl. Stutzig machten bereits die Positionen im ersten Raum der Galerie: Was, bitte, sollten eine Collage und ein Holzobjekt im Stil des russischen Konstruktivismus neben einem Designer-Stuhl à la De Stijl und eine weiße, textil wirkende Papierarbeit neben einer hausförmigen kleinen Skulptur mit einem Dach aus Zeitungspapier? Die präsentierten Arbeiten von elf Künstlerinnen und Künstlern schienen weder stilistisch noch thematisch miteinander verwandt - und dann noch der kryptische Titel!

  "Ich wollte Arbeiten zeigen, die zeitlich nicht zu positionieren sind, die sozusagen außerhalb der Zeit stehen", erklärt der amerikanische Kurator und Ex-Galerist Michael Hall sein Ausstellungskonzept. "Mir


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