Die Rache des Tango

Kultur | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 07/02 vom 13.02.2002

MUSIK. Das franko-argentinische Gotan Project hat den Tango elektrifiziert und mit seiner "música brutal" weltweit Fans aller Altersklassen gewonnen. Der "Falter" sprach mit Philippe Cohen Solal, dem Master Mind der innovativen Kultband.  

Zuerst wollte Philippe Cohen Solal nur 500 Stück der Maxi-Single mit der eigenwilligen Kreuzung aus Tango und elektronischer Musik auflegen lassen. Bis ihn der Label-Eigentümer überzeugte, dass tausend Stück nicht viel teurer kommen würden. "Damals dachte ich, dass wir froh sein könnten, wenn wir die in zwei Jahren verkaufen würden", erinnert sich Cohen Solal. Das war im Februar 2000. Damals begann eine der ungewöhnlichsten Erfolgsgeschichten der letzten Jahre.

  Gilles Peterson, Matthew Herbert, Peter Kruder und andere Trendsetter-DJs waren von der unerhörten Fusion-Musik sofort hingerissen. Und nicht nur sie: Die beiden Stücke der Maxi - eine elektronische Neuinterpretation des Tango-Nuevo-Klassikers "Vuelvo al sur" von Astor Piazzolla


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige