PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Verbeugung, alter Opernball!

Stadtleben | aus FALTER 07/02 vom 13.02.2002

"... Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Land, und er hatte Erbarmen mit seinem Volk."

Joel 2,12-18 (1. Lesung am Aschermittwoch)

Großer Jubel, große Oper! Wie sie es umschmissen, das blaue Ballett, das so schlecht tanzte, wie der Saal klatschte, das Zungenspitzl des Operndirektors im rechten Mundwinkel kurz blitzte, war groß. Ich knie! Wie Lugner und Haider sich versöhnten: Guat hamsas gmacht, Herr Haida, näxts Joa kumma noch Stockerau. Wie Haider die Vizekanzlerin bedauerte, die Allerallerärmste, zwischen dem schrecklichen Kanzler und dem schrecklichen Landeshauptmann ihre große Kunst entfalten zu müssen. Große Oper, großer Jubel! Wie die Offsprecher Trenkwitz, Hohenlohe und Konspiration die nicht anzuschauenden blauen Krönchen verhöhnten! Ich liege! Sie scheppern, sie klimpern, sie bimmeln, nein, dann scheppern sie eher. Und wie die Bildregie die schlechtesten Bilder, die nur möglich sind, aus dem Opernhaus zauberte, der Ort des größten Grauens, Feuerwehrball


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