Mediensplitter

Medien | aus FALTER 08/02 vom 20.02.2002

Deutsche Zeitschriften zu teuer Deutsche Zeitschriften werden für österreichische Konsumenten mit einem deutlichen Aufschlag in Euro umgerechnet, moniert die Arbeiterkammer. Nur eine einzige von insgesamt 45 in einen Preisvergleich einbezogenen Zeitungen kostet hierzulande gleich viel wie in Deutschland. Die Umsatzsteuer bei Zeitschriften ist in Österreich um drei Prozent höher als in Deutschland - die Preisunterschiede betragen aber bis zu 35 Prozent.

Kirch Im Rennen um den 40-Prozent-Anteil der finanziell angeschlagenen Kirch-Gruppe am Axel-Springer-Verlag zeichnet sich eine neue Allianz ab. Nachdem HypoVereinsbank und Dresdner Bank zuerst getrennte Anbote gelegt haben, wollen sie nun den Anteil gemeinsam erwerben. Kirchs Anteil an Springer wird mit rund 1,1 Milliarden Euro bewertet. Zwar würde ein Zustandekommen des Deals zumindest an einer Front eine Verschnaufpause für Kirch bringen. Weitere Schwierigkeiten für Kirch: Seine Schulden beim Filmstudio Paramount sollen mit rund 200 Millionen Dollar doppelt so hoch sein wie bisher angenommen.

Im Voraus Der Spiegel testet kostenpflichtige Angebote im Internet. Die Titelgeschichten der montags erscheinenden Printausgabe können online bereits am Samstag gegen eine Gebühr von 50 Cent abgerufen werden. Die anderen Inhalte sind weiterhin frei zugänglich. In einem zweiten Schritt ist geplant, das Spiegel-Archiv kostenpflichtig anzubieten.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige