IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 08/02 vom 20.02.2002

Reden über Künstler Das Museum moderner Kunst galt in den letzten Jahren nicht gerade als Diskurstempel. Das soll sich mit der kunsthistorischen Vortragsreihe "The Artist as ..." nun ändern. Es werden unterschiedliche Antworten auf die Frage gegeben, was es heißt, Künstler oder Künstlerin zu sein. Eine historische Antwort gibt am 21.2. die amerikanische Kunsthistorikerin Amelia Jones; sie stellt die exzentrische Baronin Elsa von Freytag-Loringhoven vor, eine radikale Dichterin und Künstlerin der Gegenkultur, die in der New Yorker Dada-Szene verkehrte; seither reißen die Versuche nicht ab, den Stadtraum künstlerisch in Beschlag zu nehmen, so Jones' These. Sabeth Buchmann verweist am 28.2. auf historische Vorlagen für die weit verbreitete Tendenz, dass Künstler die Vermittlung ihrer Kunst in die eigene Hand nehmen. Dieser Prozess begann bereits in den Sechzigerjahren. Den "Künstler als Sensibilisten" stellt Anke Kempkes am 7.3. vor. Sie interpretiert das in Verruf geratene Bild


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