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Essen und tanzen

Stadtleben | aus FALTER 08/02 vom 20.02.2002

Ich wage jetzt die Behauptung, dass einem in Wien das Fressen und Saufen irgendwie näher liegt als das Tanzen. Ich schließe da von mir auf alle anderen, aber es gibt halt viel mehr interessante Fress-Hütten in dieser Stadt, als man dies von Tanz-Etablissements behaupten kann. Und besonders selten, aber dadurch umso wertvoller, sind jene Häuser, in denen beides geboten wird.

Bar Italia, 6., Mariahilfer Str. 19-21, Tel. 585 28 38, Mo-Fr 12-14.30, 18.30-3, Sa, So 18.30-3 Uhr.

Oben die eifrig frequentierte Café-Bar, unten das wirklich coole Restaurant, die wirklich kuschelige Cocktailbar und dazwischen eine kleine Lounge.

Titanic/Mango, 6., Theobaldg. 11, Tel. 587 47 58, So-Do 19-1, Fr, Sa 19-4 Uhr.

Klassischer Tanz-Bunker, der seinen Partykeller-Mief nach der Renovierung loswurde. Ebenerdig wird die derzeit tollste Südamerika-Küche der Stadt zelebriert und dem Rumcocktail gehuldigt.

Marias Roses, 1., Biberstr. 8/Falkestr., Tel. 513 22 21, So-Di 18-1, Mi-Sa 18-2 Uhr.

Etwas dick aufgetragener Szene-Mexikaner, im Keller gibts die jonglierenden Männer mit den brennenden Flaschen.

Imago, 7., Burgg. 23/Schrankg., Tel. 522 35 29, tägl. 17-3 Uhr.

Ein neuer Koch aus den USA sorgt ein paarmal pro Woche für heißen Stoff. Das unterste der zweieinhalb Geschoße ist nach wie vor für den Tanz gedacht.

Down Kinsky 1., Freyung 4, So-Mi ab 18, Do ab 17, Fr, Sa ab 22 Uhr.

Oliver Riebenbauers jüngstes Projekt: täglich Club für Erwachsene in den Kellergewölben des Palais Daun Kinsky. Ebenerdig bekommt man in der "Marqués Bar" feinen Stoff aus Spanien und im "Daun Kinsky" italo-asiatische Fusionsküche.


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