Ick steh auf Berlin

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 08/02 vom 20.02.2002

NEUEs lokal Und wieder zog ein kleines Stück Urbanität in die Gumpendorfer Straße ein. Mit Nudeln, Currys und einer unglaublichen Dance-Lounge. Florian Holzer

Die Idee hatten sie schon länger, und im Kopf war das Konzept des Lokals auch schon sehr konkret gewesen. Als Yang Juns Freunde ihn dann in Japan anriefen und ihm sagten, dass sie den passenden Raum gefunden hätten, ging alles sehr schnell: Noch in Japan skizzierte der junge Künstler und Sohn einer China-Restaurant-Familie die ersten Pläne für das "Ra'mien", Tische wurden geplant, Geschirr in Taiwan in Auftrag gegeben, der Koch zur Fortbildung nach China geschickt, alle Freunde mobilisiert.

"Mit dem Konzept der China-Restaurants unserer Eltern waren wir immer eher unzufrieden", meint Bruder Yang Tie, weshalb sich die beiden jungen Männer vornahmen, alles anders und alles besser zu machen, "aber auch anders als die schicken Wagamamas mit ihrer coolen Asia-Küche, wir machen keine Asia-Fusion." Stattdessen machten die beiden


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