BUMMEL

H&M und Co

Stadtleben | aus FALTER 08/02 vom 20.02.2002

Vor zehn Jahren war Wien kleiderkettenlos. Internationale Textil-Riesen ließen erst ab den Neunzigern hierzustadt Filialen eröffnen und brachten den Wienmenschen modisch endlich auf den jeweils neuesten Stand. Heute ist Wien mit anderen europäischen Metropolen auf Gleichstand - zumindest was die Store-Dichte auf Einkaufsstraßen und in Shopping-Malls betrifft. Hier gibts Mode von der Stange:

H&M Dem schwedischen Kleiderriesen H&M wurde erst kürzlich bescheinigt, bei der Produktion von Kleidung für Frauen, Männer und Kinder zu den einigermaßen Guten zu gehören. Aber eines ist klar: Wer nicht viel für Mode ausgeben will, muss damit rechnen, dass jene Menschen, die diese Mode produzieren, recht wenig dafür bekommen. Lustig: Die aktuelle Werbekampagne "Dr. Raven" (Foto) im Stil eines B-Pictures im Internet: www.hm.com.

Mango Der erste Spanier am Platze war Mango. Mode und Accessoires für junge Frauen, vom Stil her mehr fürs Business als für die Disco. Schicke Präsentation.

P&C Das Modekaufhaus. Hier sind Designerlabels ebenso zu finden wie Nobelmarken. Im Untergeschoß findet junge Mode statt. P&C-Eigenmarken (auch im Trendkeller) machen den Kleiderkauf einigermaßen erschwinglich.

New Yorker Mode für ganz junge Menschen - zu entsprechenden Preisen. Irgendwie hat es das Unternehmen sogar geschafft, dass die eigenen Labels als "cool" gelten.

GIL Zuerst war da ein etwas gediegener heimischer Herrenausstatter, vor ein paar Jahren machte man dann einen auf fashion area und stattet jetzt auch junge Frauen und Männer mit Designerkram aus. Neu sind die GIL-Outlets in Ex-Maldone-Filialen: ältere Kollektionen, günstiger.


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