VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 09/02 vom 27.02.2002

... informierte der Österreichische Informationsdienst für Entwicklungspolitik über seinen neuen Schwerpunkt "Entwicklung statt Rüstung".

An den Folgen des Hungers sind 1981 in der Dritten Welt 55 Millionen Menschen gestorben. Fast zwei Drittel der Menschheit sind nach Untersuchungen der Vereinten Nationen unterernährt, eine Milliarde Menschen leben in totaler Armut. Selbst in den USA, der größten Militärmacht der Erde, bekommen 25 Millionen Menschen zu wenig zu essen.

  Weltweit aber werden genügend Nahrungsmittel erzeugt, sodass niemand hungern müsste.

  Zugleich wird massiv aufgerüstet. Die weltweiten Ausgaben für Militärgüter betrugen in den letzten zehn Jahren fünftausend Milliarden US-Dollar. Allein 1981 waren es 595 Milliarden Dollar.

  Somit entfällt auf jeden Erdbewohner ein jährlicher "Rüstungsanteil" von 2300 Schilling. Ein Viertel der Erdbevölkerung muss mit einem Jahresdurchschnittseinkommen von unter 2900 Schilling auskommen.

  Die Aufrüstung der letzten


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