Schwarze Kleider, weiße Fahne

Politik | DANA CHARKASI | aus FALTER 09/02 vom 27.02.2002

NAHOST. In Israel wird erstmals offen von Krieg gesprochen. Die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern verschärfen sich täglich. In Wien engagieren sich Juden und Palästinenser gerade deshalb gemeinsam für eine friedliche Lösung des Konfliktes. 

Wir wollen, dass die Menschen nicht nur das hören, was Ariel Sharon sagt, sondern auch das, was die israelische Friedensbewegung fordert", meint Paula Abrams-Hourani von den "Frauen in Schwarz". Jeden ersten Freitag im Monat treffen sich schwarz gekleidete Menschen gegen 17 Uhr am Stephansplatz zu einer Mahnwache. In großen, fetten Lettern ist auf Transparenten zu lesen, was ihrer Meinung nach ein wesentlicher Schritt in Richtung Frieden wäre: "Stoppt die israelische Besatzung - Der Weg zum Frieden".

  Was 1988 während der ersten Intifada von israelischen Frauen ins Leben gerufen wurde, ist längst nicht mehr eine auf Israel beschränkte Initiative. Und es sind auch nicht mehr nur Frauen, die der mittlerweile international


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