Liebesgrüße aus Moskau

Kultur | HELMUT PLOEBST | aus FALTER 09/02 vom 27.02.2002

TANZPERFORMANCE. Die Russen kommen: Ost-West-Begegnungen im Tanzquartier und beim Festival imagetanz im Künstlerhaus. 

Es braucht mehr Russen in Wien. Nein, nicht die gerollten Fischerln con crauti, sondern die Menschen. Wie zum Beispiel Oleg Soulimenko. Der 41-jährige Performer, Tänzer und Choreograph hat vor zwölf Jahren in Moskau die Gruppe Saira Blanche Theatre gegründet und fünf Jahre lang mit dem Wiener Kollektiv Lux Flux zusammengearbeitet. Heute gilt er als der wichtigste Vertreter der experimentellen russischen Tanzimprovisation.

  Jetzt bringt Soulimenko noch mehr Russen nach Wien; dem Tanzquartier Wien (TQW) und dietheater Künstlerhaus legt er goldene Eier auf die Bühnen. An den drei Tanzperformance-Abenden, die er im TQW unter dem Motto "East Meets West" kuratiert, tritt auch ein Stargast auf: Dmitri Alexandrowitsch Prigov mit seinem Stück "Das Mantra der russischen Hochkultur". Der 1940 geborene Literat, bildende Künstler, Dramaturg und Performance-Poet ist im Westen


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