"Das klingt vernünftig"

Kultur | ANDRÉ BEHR und LARS REICHARDT | aus FALTER 09/02 vom 27.02.2002

FILM & LEBEN. Der Film "A Beautiful Mind" beruht auf der Lebensgeschichte des Mathematikers John Nash, der 25 Jahre lang an Schizophrenie litt. Ein Gespräch mit dem Filmhelden über die Spieltheorie und seine Krankheit. 

Auf wenige lebende Wissenschaftler trifft die Bezeichnung vom verrückten Genie so sehr zu wie auf den 1928 geborenen John Nash. Mit drei kurzen Arbeiten, die der Mathematiker alle vor seinem 25. Geburtstag verfasste, ging er in die Wissenschaftsgeschichte ein. Er revolutionierte damit die Spieltheorie, eine mathematische Methode zur Analyse strategischer Interaktionen insbesondere in der Ökonomie. Als sein Hauptverdienst gilt die Einführung des nach ihm benannten Nash-Gleichgewichts, das jene strategische Lage beschreibt, die entsteht, wenn mehrere Personen miteinander zu tun haben - etwa bei einem Spiel oder einer Firmengründung - und einseitige Abweichungen keine Vorteile bringen. 1994 erhielt Nash dafür den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. In der Zwischenzeit


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige