Oh, it's a Fee

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 09/02 vom 27.02.2002

NEUES LOKAL. Georg Aichmayr rettet die Welt. Zumindest jene des hochprozentigen Likörs, des Café Kärnten und des Steh-Separees mit Haltegriffen.

Der Georg Aichmayr ist ein guter Mensch. Schon in der Vergangenheit scheute er keine Mühe, der Stadt ein paar schräge Seiten mehr zu verpassen, vor eineinhalb Jahren dann eröffnete er mit den Gebrüdern Dogan die Schöne Perle. Und weil ihm das Grätzel rechts und links von der Taborstraße sowieso immer schon am Herzen lag und weil er außerdem den kulturellen Auftrag verspürte, die Renaissance des Kräuter- und Wurzellikörs einzuläuten und weil man ihm dann auch noch das Café Kärnten ("Ein ehemaliges Taxler- und Huren-Café, früher das Büro der wilden Wanda, Wiens einziger Zuhälterin") anbot, griff er zu. Und verpasste dem Kafe Shabu einen frischen Anstrich, den Sitzbänken einen neuen Bezug, ein paar neue, von seltsamen Teppichen umflorte Lampen, ein ganz klein bisschen orange Wandverkleidung, ja und sonst eigentlich nichts. Das


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige