Vom Pauker zum Coach

Extra | aus FALTER 09/02 vom 27.02.2002

Viele Lehrer fürchten sich vor E-Learning. Denn unter Umständen stellt es ihr gewohntes Lehrer-Schüler-Verhältnis auf den Kopf

Franz Riegler ist AHS-Lehrer. Seine Fächer: Latein, Französisch und Informatik. Keine alltägliche Kombination. Aber eine sinnvolle. Was nicht alle Kollegen so sehen dürften. Denn Riegler, der nebenbei auch Lektor für Fachdidaktik am Romanistik-Institut der Universität Graz ist, kann ein Lied von jenen Vorurteilen singen, die ihn als E-Learning-Pionier begleiten. So sei die Arbeit mit dem Computer nur etwas für die Naturwissenschaften, lautet eine jener oft unausgesprochenen Annahmen vieler Kollegen. "Ganz im Gegenteil", entgegnet Riegler, "der Computer ist ein sehr wichtiges Werkzeug im kommunikativen Fremdsprachenunterricht."

Bisher scheitert E-Learning an Schulen meist noch an typischen Kinderkrankheiten. Zwar gibt es in allen höherbildenden Schulen gut ausgestattete Computerräume und mancherorts sogar "Notebook-Klassen", vielfach fehle es aber an der


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