Cambridge oder Bar

Extra | aus FALTER 09/02 vom 27.02.2002

Hier stellen wir jeweils einen bemerkenswerten Typ aus der Wiener Szene und eine Topperson zum Thema vor

Der 42-jährige Halleiner Klaus Karnutsch gab1999 die Geschäftsführung der Verlagskette Amadeus auf und machte sich selbstständig. "Zum Schluss trug ich die Verantwortung für etwa 600 Mitarbeiter. Da bleibt irgendwann mal das operative Handeln auf der Strecke. Ich will keine langen Entscheidungswege in Kauf nehmen." Im November 2001 eröffnete er mit zwölf Mitarbeitern das erste Cambridge Institute Österreichs. "Cambridge steht für die Qualität der Sprachausbildung. Meine Lizenzpartner und ich kooperieren mit der Cambridge Universität." Konzept und Lernmethode wurden von einem Schweizer und einem englischen Didaktiker entwickelt. 18 Lernstufen für verschiede Grade an Englischkenntnissen machen den Einstieg jederzeit möglich. Die duale Methode des Unterrichts - Multimedia- und Native-Speaker-Lektionen, Clubaktivitäten (gemeinsames Frühstück, Happy Hour, Grammar- Question-Stunden, Videoabende etc.) - wird ständig weiter entwickelt.

Vor sechs Jahren sperrte der Münchner Christian Ebert in einem Kellerlokal im 15. Bezirk seine erste Barkeeperschule auf. "Heute treffe ich meine Schüler in vielen Bars in ganz Österreich." Ende November 2001 übersiedelte die "1. österreichische Barkeeperschule" nach Gumpendorf. Sechs Lehrer bieten ihr Know-how für Einsteiger, Hobbybarkeeper und Profis (Basiskurs, Profikurs und Showkurse) an. "Wir machen aber auch externe Schulungen für Hotelfachschulen oder Gastronomiebetriebe in ganz Österreich."

1. österreichische Barkeeperschule

6., Gumpendorfer Str. 51, Tel. 982 14 01

Cambridge Institute

6., Mariahilfer Str. 97 Tel. 595 61 11


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