"Es geht um Meinungsvielfalt "

Medien | THOMAS PRLIC | aus FALTER 10/02 vom 06.03.2002

RADIO. Dreieinhalb Jahre nach Sendungsstart steht Wiens freies Radio Orange 94.0 finanziell vor dem Ende. 

Hier noch rasch einen Regler nach unten geschoben, da ein Knopf am Mischpult gedrückt, das Headset aufgesetzt. "Noch eine Minute. Alles klar?", fragt die Redakteurin im Aufnahmeraum den Moderator, der hinter einer Glasscheibe sitzt und auf den Jingle zum Sendungsstart wartet. Hastig springt sie auf und schaltet am CD-Spieler herum. Im Büro von Orange 94.0, dem freien Radio in Wien, herrscht die ganz normale Hektik eines Senderalltags. Es wird telefoniert und getippt, Mitarbeiter huschen herum, ein Sendungsmacher, der etwas zu früh dran ist, sucht einen Sitzplatz für seinen Gast, der verloren im Raum herumsteht. Im Studio wird es ernst. "In zehn Sekunden sind wir on air", gibt die Redakteurin letzte Anweisungen. Der Jingle startet, dann legt der Moderator los.

  Seit dreieinhalb Jahren geht Radio Orange nun schon täglich auf Sendung. Das geschäftige Treiben in der Alsergrunder


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