"Der Mann ist ein Rätsel"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 10/02 vom 06.03.2002

LITERATUR. Die Linzer Schriftstellerin Margit Schreiner liest bei "Literatur im März" aus ihrem Roman "Haus, Frauen, Sex". Ein Gespräch über Mitleid mit Männern, Mutterschaft und Feminismus, Michel Houellebecq und "Tatort"-Kommissare. 

Wenn die aus Linz stammende und ebendort lebende Schriftstellerin Margit Schreiner (Jahrgang 1953) den Titel ihres jüngsten Buches ausspricht, klingt es wie "Hausfrauensex". Korrekt notiert lautet er "Haus, Frauen, Sex". Der ursprünglich bei Haffmans erschienene, viel und hoch gelobte Roman war das Kuriosum des letzten Bücherherbstes - lag er doch wochenlang in zwei Ausgaben in den Buchhandlungen: in der des in Konkurs gegangenen Haffmans Verlages und in der des Schöffling Verlages, der sofort einsprang, nachdem die Autorin ihre Rechte an dem Roman zurückgewonnen hatte.

  "Haus, Frauen, Sex" ist "ein raffiniertes Stück Rollenprosa" (Neue Zürcher Zeitung), in dem ein nach zwanzig Jahren von seiner Frau Resi (die jetzt Marie-Thérèse genannt werden


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